Führung zur Schützengeschichte

Das Rheinische Schützenmuseum Neuss bietet Einblick in 600 Jahre Schützengeschichte. Am Sonntag, 12. Februar 2012, um 14.30 Uhr führt Dr. Christian Frommert durch die Dauerausstellung des Museums und bietet unter dem Motto „Schützen marschieren durch die Zeit“ einen Gang durch die Geschichte des Rheinischen Schützenwesens von der Frühen Neuzeit über das 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart.

Die Teilnahmegebühr beträgt 2,50 Euro. Treffpunkt ist im Museum. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Bürgerfunksendungen zum Thema "Schützenfest"

radiosendung_09.04.081Zur Einstimmung auf das kommende Schützenfest hat die Radiogruppe des Rheinischen Schützenmuseums Neuss zwei Sendungen vorbereitet, die am Montag, 22. August 2011, und Dienstag 23. August 2011, jeweils um 21.04 Uhr auf NEWS 89,4 ausgestrahlt werden.

In der Sendung am Montag gibt Thomas Nickel, der Präsident des Neusser Bürger-Schützen-Vereins, Einblick in die Arbeit des Komitees und seine persönliche „Schützenbiographie“. In der zweiten Sendung geht es um die vielfältigen Vorbereitungen, die nötig sind, bis das Schützenfest in gewohnter Weise stattfinden kann. Zu hören sind unter anderem „Kirmesarchitekt“ Willi Schlabbers, Hans-Willi Arnold von der Kreispolizeibehörde im Rhein-Kreis Neuss und Volker Albrecht, der Major der St. Hubertus Schützengesellschaft. Pascal Reymann berichtet über die Fackelbauaktivitäten des Gildezuges „De Schabau Boschte“ und einige Schützenfrauen über die Versorgung der Schützen mit Essen und Trinken.

Die Sendungen wurden produziert in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum des Rhein-Kreises Neuss, wo der Medienfachmann Hans-Peter Beyenburg die Gruppe unterstützt hat. Nach der Ausstrahlung besteht die Möglichkeit, im Medienzentrum in Holzheim einen Mitschnitt der Sendung auf CD auszuleihen.
 

Ferienspaß im Schützenmuseum

text ferienspa2text ferienspa1Bald beginnen die Sommerferien. Das Rheinische Schützenmuseum bietet im Rahmen des „Neusser Ferienspaß“ wieder Mitmachprogramm für Kinder an. Die Programme beginnen jeweils um 14.30 Uhr und dauern ein bis zwei Stunden. Die Teilnahme ist kostenfrei, lediglich bei einem Programm wird eine kleine Unkostenpauschale für Material erhoben. Die genauen Termine und Themen finden Sie hier.

Eine Anmeldung unter Telefon 02131/904144 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ist bei allen Programmen erforderlich.
 

Kulturnacht 2011 - Schützenmuseum verwandelt sich in "lebendiges Museum"

text kulturnacht1Bei der 10. Kulturnacht in Neuss am 21. Mai 2011 konnten die Mitarbeiter des Rheinischen Schüzenmuseums mit Joseph-Lange-Schützenarchiv zahlreiche Gäste begrüßen. Etwa 300 Besucher nahmen an den verschiedenen Veranstaltungen und Führungen teil.

text kulturnacht2Das Programm hatte einiges zu bieten: Von der Kinder- bis zur Familienführung, von einem Vortrag über die Steuben-Parade bis zum Film „Von Freunden, Heimat, Tradition“, in dem auch Joseph Lange zu sehen ist, von der Stadtführung, bei der Peter Albrecht etliche Überraschungen präsentierte, bis zum Vortrag zum Thema "Bürgerschützen, Bier und Braukunst" (mit Verkostung eines eigens gebrauten Bieres!). Den Höhepunkt stellte sicher die Veranstaltung "Das lebendige Museum" dar. Hier schlüpften die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Hauses in die Rollen von historischen Personen. Und so konnten die Besucher bei einem Rundgang durch die verschiedenen Räume des Schützenmuseums auf Oberst Hesemann, die Köchin, die 1578 das Bruderschaftsmahl am St. Sebastianus-Tag zubereitet hat, oder auf die frühere Hausherrin Frau Rottels und eine Ihrer Freundinnen treffen. Auch der Franziskanermönch Bruder Thomas aus dem 14. Jahrhundert und der Wirt der Traditions-Gastwirtschaft "Sackermann" hatten einiges zu erzählen.

Im Innenhof konnten die Besucher zwischen zwei Veranstaltungen eine kurze „Kulturpause“ bei Bier und „Schützen-Tapas“ einlegen – eine Möglichkeit, die wie in den vergangenen Jahren gerne angenommen wurde.

Mehr Bilder von der Kulturnacht finden Sie hier.

 

Museumssammlung wächst weiter

text gebertag2Passend zur Sonderausstellung „Unsere Sammlung“ konnte Museumsleiterin Dr. Britta Spies am Sonntag, 27. Februar 2011, eine ganze Reihe neuer Exponate in Empfang nehmen. Die Uniformsammlung ergänzen gleich zwei neue Stücke: Zunächst eine Uniform aus Gustorf, überreicht von Wolfgang Elsen vom Gustorfer Grenadierzug „Domgrenadiere“, sowie die Paradeuniform des früheren Tambourmajors Robert Matheisen vom 1. Neusser Regiments Tambourkorps 1904, die dieser zusammen mit Stefan Reiß, dem aktuellen Tambourmajor des Korps, ins Museum brachte. Über andere Objekte freut sich Britta Spies deshalb besonders, weil sie zum Schützenfest zwar unbedingt dazu gehören, aber bisher noch nicht im Museum vertreten sind. So brachte Hubert Schlabbers einen gusseisernen Fahnenhalter mit, der früher das Haus seines Großvaters in Büttgen schmückte. Und der Grenadierzug „Nix als Trabbel“ stellte dem Haus einen Satz der von Wilfried Küfen gestalteten Biergläser zur Verfügung, die von Oberleutnant Bernd Herten überreicht wurden.

Damit ein anderes Objekt den Weg ins Museum finden und dort ausgestellt werden konnte, war gleich eine ganze Gruppe von Menschen beschäftigt: Es handelt sich um eine Thekenlampe, die früher die Gastwirtschaften „Sackermann“ und „Im Kessel“ schmückte, und unter der jahrzehntelang zahlreiche Schützenzüge gefeiert haben. Die Übergabe der Lampe vermittelten Ludwig Bongartz und Komiteemitglied Ralf Berger. Dr. Martin Habel vom Clemens-Sels-Museum half, das schwere Stück sicher aufzuhängen, und der Jägerzug „Grüne Heide“ dabei, die Verkabelung zu erneuern. Und zu guter Letzt leimte Hans Schroeder, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Schützenmuseums und gelernter Schreiner, sachgerecht ein abgebrochenes Händchen an der geschnitzten Figur der Lampe wieder an. Den angemessenen Rahmen für die Lampe bilden Pokale und Bilder aus dem Besitz des 1927 gegründeten Zuges „Grüne Heide“, die daran erinnern, wie es in einem Zuglokal früher aussah. „An dieser Gemeinschaftsaktion sieht man, wie viel Arbeit es ist, so eine Sammlung und eine Ausstellung aufzubauen. Das würde ich alleine gar nicht schaffen“, betont Britta Spies, die froh ist, immer wieder Freunde und Unterstützer zu finden.

text gebertag1Über ein Stück freut sie sich jedoch ganz besonders: Marietheres Gedicke stellte dem Museum den Originalentwurf für das heutige Schützenfestplakat als Dauerleihgabe zur Verfügung. Dieser Entwurf wurde 1927 von Severin Wasen bei einem Plakatwettbewerb des Neusser Bürger-Schützen-Vereins eingereicht. Den ersten Preis bekam Wasen damals zwar nicht zugesprochen, aber trotzdem wurde sein Entwurf letztlich umgesetzt. Marietheres Gedicke, eine Enkelin des Künstlers, bewahrte das Bild bisher in ihrer Wohnung auf. „Aber ich möchte, dass es nun von allen Neusser gesehen werden kann“, begründet sie ihren Entschluss für die Übergabe.

Bilder von diesem Tag finden Sie hier.

Alle Objekte sind ab sofort in der Ausstellung des Museums zu sehen. Und wer selbst noch große oder kleine, wertvolle oder ungewöhnliche Stücke zur Schützengeschichte zu Hause hat – das Museum sammelt weiter (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 02131/904144).

 
Kontakt
Rheinisches Schützenmuseum Neuss
mit Joseph-Lange Schützenarchiv

Oberstraße 58-60
41460 Neuss
Tel. 0 21 31 / 90 - 41 44
Fax 0 21 31 / 524 26 67
info(at)rheinisches-schuetzenmuseum.de
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