Rheinisches Schützenmuseum Neuss mit Joseph-Lange-Schützenarchiv

 

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Nüsser Schötzekripp

Auch in diesem Jahr zeigt das Rheinische Schützenmuseum zum fünften Mal seine spezielle und so auch nur in Neuss mögliche weihnachtliche Krippe. Betlehem ist auf den alten Neumarkt verlegt und Maria, Josef und der kleine Jesus sind von Neusser Schützen umgeben. Statt Gold, Weihrauch und Myrre gibt es die Königskette, Wurst und Sauerkraut von früheren Schützenkönigen.

Alte Neusser können in Erinnerungen schwelgen, denn die dargestellten Schützen und Personen der Neusser Stadtgeschichte haben das Neusser Schützenfest in den letzten 195 Jahren geprägt und nach ihrem Tod wird ihnen hier ein würdiges Denkmal gesetzt. In diesem Jahr gibt es mit Jochem Danner und Norbert Kathmann zwei neue Figuren.

Bis in den Februar hinein ist die Krippe mittwochs und sonntags von 11:00 bis 17:00 im Haus Rottels auf der Oberstraße 65 zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Am 16.12.18 gibt es dann ab 14:30 eine „Adventliche Stunde“ mit Geschichten, Gedichten und Anekdoten rund um die Krippe. Die Teilnahmegebühr beträgt €3,00 pro Person. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich


 

Erzählcafé im Schützenmuseum

 An jedem ersten Sonntag im Montag begrüßt zukünftig Peter Albrecht zu einer Erzähl- und Gesprächsrunde zu den Schützenfesten und zur Neusser Stadtgeschichte der Nachkriegszeit bis heute. Der nächste Termin ist am 12.01.2019 um 15:00. Es gibt Kaffee und Gebäck. Der Eintritt ist frei.




Neue Ausstellung eröffnet: Röskes und Amazonen

Ohne Frauen geht es nicht! Sie gehören zum großen „Spiel“ als Ehefrau, Lebenspartnerin, Tochter, aber auch als Künstlerin, Wirtin, Floristin und nicht zuletzt als Schützenkönigin. „Von 1824 gibt es den ersten Beleg dafür, dass eine Schützenkönigin gekrönt wurde“, sagt Museumsleiterin Britta Spies, bereits ein Jahr nach Gründung des Neusser Bürger-Schützen-Vereins. Und sie betont, dass die meisten Ausstellungsstücke mittlerweile dem Schützenmuseum gehören.                 

Unter anderem Kleider, Uniformen, Bilder, eine Diashow zeigen, wo und wie Frauen ihre Hände beim Schützenfest im Spiel haben, wie sie organisieren und delegieren. Und eins ist auch klar: Sie verwalten nicht selten das Familienbudget. Denn während sie sich ziemlich regelmäßig das ein oder andere neue Kleid leisten, tragen die Herren ihre Uniform über viele Jahre, wenn’s denn klappt und das gute Stück nicht plötzlich einläuft.